Der Topkapi-Palast – Regierungssitz der Sultane


Ein wahrer Besuchermagnet in Istanbul ist der Topkapi-Palast (wörtlich “Kanonentor-Palast”). Dieser war jahrhundertelang der Wohn- und Regierungssitz der Sultane. Außerdem befand sich im Topkapi-Palast der Harem der Sultane und eine Schatzkammer. Sultan Mehmet II. hat den Palast 1453 erbauen lassen, nachdem er die Stadt Konstantinopel erobert hatte. Erst 1930 erhielt die Stadt Konstantinopel den uns heute bekannten Namen Istanbul. Der Palast besteht aus mehreren Einzelgebäuden, die um vier Höfe errichtet worden sind. Im gesamten Gebäude ist der Reichtum der osmanischen Herrscher zu sehen und viel osmanische Kunst und Dekoration zu besichtigen. Unbedingt besuchen sollte man bei einem Türkei Urlaub den sagenumwobenen Harem. Die Sultane hielten sich hier Hunderte von Frauen. Der Harem besteht aus luxuriösen Privatgemächern und ist quasi ein Palast innerhalb des eigentlichen Palastes. Wunderschöne Bäder und reich verzierte Zimmer sind hier zu sehen. Seit dem Jahre 1923 ist im Palast ein Museum untergebracht. Dieses zeigt Sammlungen von Porzellan, Gewändern, Juwelen und Waffen aus dem osmanischen Reich. Alle osmanischen Herrscher residierten zunächst im Topkapi-Palast, bis Sultan Abdülmecid I. im Jahre 1856 in die neue Residenz am Ufer des Bosporus, das Dolmabahce Sarayi, umzog. Beide Paläste sind heute Museen und sollten in keiner Sightseeing-Tour fehlen.

Haman – Entspannung pur im türkischen Badehaus


So kann man es sich im Türkei Urlaub richtig gut gehen lassen… Der Besuch im türkischen Badehaus, Hamam genannt, hat eine lange Tradition und so gehört das Türkische Bad inzwischen auch bei vielen Touristen zum festen Bestandteil ihrer Türkei Reise. Die Tradition des Türkischen Hamam führt bis ins Mittelalter zurück. Den strengen Reinigungsvorschriften, die der Islam vorschreibt, konnten früher viele Menschen zu Hause nicht nachkommen. Deshalb wurden die öffentlichen Hamams gegründet. Meist sind die Gebäude von außen eher schlicht und dezent gehalt. Im Inneren sind sie dagegen jedoch prunkvoll mit Marmor und Mosaiken ausgestattet. Die Badehäuser trennen Frauen und Männer strikt – ein gemeimsamen Dampfbad im Urlaub ist deshalb leider nicht möglich. Ein Haman-Besuch dauert etwa zwei Stunden und hat einen festen Ablauf. Zuerst schwitzt man 20 Minuten auf einem heißen Stein während man fast vollständig von warmen Wasserdampf umgeben ist. Anschließend wird die Haut mit einem festen Ziegenhaar-Handschuh abgerieben. Danach erfolgt eine leichte Massage mit Seifenschaum. Zuletzt kommt die Ölmassage, bei der man von einem Bademeister bzw. Masseur geknetet und gedehnt wird. Danach fühlt man sich, im wahrsten Sinne des Wortes, wie neu geboren.

Das Goldene Horn in der Bucht von Istanbul


Das Goldene Horn in Istanbul ist die sechs Kilometer lange Meeresbucht des Bosporus und bildet dadurch einen natürlichen Hafen in der größten Stadt der Türkei. Zu der Zeit des byzantinischen Reichs war das Goldene Horn der wichtigste Hafen der Stadt Istanbul. Durch Mauern gesichert war der Eingang des Hafens. Eine große Kette verhinderte außerdem, dass unerwünschte Schiffe im Hafen einfuhren und anlegten. Ihren Namen trägt die Goldene Bucht aufgrund des prunkvollen Kaiserpalasts, der auf der Halbinsel am Goldenen Horn stand. Dieser stellte großen Reichtum dar. Heutzutage ist die Meeresbucht eine beliebte Touristenattraktion der türkischen Millionenmetropole Istanbul. Viele Spazierwege am Ufer und nette Cafes und kleine Restaurants laden die Besucher zum Verweilen ein. Türkei Urlauber sollten sich dieses Highlight auf keinen Fall entgehen lassen, da es einen wirklich grandiosen Ausblick bietet.