Die Prinzeninseln im südöstlichen Marmarameer


Die Prinzeninseln (türkisch Prens Adalari) bilden einen wunderschönen Archipel im Marmarameer. Die neun Inseln waren einst Exilstätten von byzantinischen Prinzen und befinden sich wenige Kilometer südöstlichen von der Millionen-Metropole Istanbul. Heutzutage leben auf den Prinzeninseln gutbetuchte Bürger aus Istanbul in eleganten Häusern aus dem 19. Jahrhundert, wobei die Insel aktuell rund 14.000 Einwohner zählt. Im Sommer bieten die Inseln den Einwohnern und Türkei Reisenden eine angenehme Kühle und man kann sich vom Stadttrubel Istanbuls in einer wunscherschönen Umgebung erholen. In den märchenhaften Buchten kann man entspannt baden und anschließend eine Kutschfahrt durch die zahlreichen Pinienwälder genießen. Die verschiedenen Inseln sind durch einen regelmäßigen Schiffsverkehr verbunden, sowohl mit der asiatischen wie auch mit der europäischen Küste, wobei von den insgesamt neun Inseln nur die fünf Insel Burgazada, Büyükada, Heybeliada, Kinaliada und Sedefadasi bewohnt sind. Die Inseln Sivriada, Yassiada, Kaşikadasi und Tavşanadasi dagegen sind noch unbewohnt. Auch hier auf den Prinzeninseln findet man, wie überall in der Türkei, viele Zeugnisse der Vergangenheit, weshalb ein Besuch dieser wunderwünschen Inseln zu jedem Türkei Urlaub gehören sollte.

Sehenswürdigkeit Tuz Gölü als zweitgrößter Binnensee


Beim Tuz Gölü handelt es sich um einen sehr berühmten Salzsee in der Türkei. Er ist nach dem Vansee der zweitgrößte Binnensee der Türkei. Der Tuz Gölü weist einen Salzgehalt von stolzen 32,9% auf und ist damit einer der salzhaltigsten Seen die es auf der Welt gibt. Er befindet sich in einem trockenen Plateau zwischen den Städten Aksaray, Konya und der türkischen Hauptstadt Ankara. Gespeist wird der Salzsee durch Niederschläge und vom Grundwasser. Über einen eigenen Abfluss verfügt der Tuz Gölü nicht. Vielmehr verdunstet das Wasser in der Sonne was dazu führt, daß in den heißen Sommermonaten die in der Türkei herrschen eine kristalline Salzschicht auf dem See entsteht. Das Salz wird dort direkt von drei großen Salzabbaufabriken an den Ufern des Sees abgebaut wird. 70% des Salzes, das in der Türkei konsumiert wird, wird hier gewonnen. In der Stadt Şereflikoçhisar, welche an der Hauptstraße von Ankara nach Aksaray liegt, hat man den besten Ausblick auf den See. Zum Baden im Türkei Urlaub ist der Salzsee aufgrund seines hohen Salzgehaltes eher weniger zu empfehlen, auch wenn das Salz einen unglaublichen Auftrieb ermöglicht. Vielmehr ist der Salzsee Tuz Gölü aufgrund seiner einmaligen weißen Optik ein beliebtes Rieseziel im Türkei Urlaub.

Troja – Eine archäologische Ausgrabungsstätte


Troja ist eine bekannte archäologische Ausgrabungsstätte aus dem Altertum im Nordwesten der Türkei, welche in der Bronzezeit den Zugang zum Schwarzen Meer kontrollierte. Nahe Hissarlik in der Region Çanakkale an den Dardanellen findet man den ehemals griechischen Siedlungs- und Burghügel, der berühmt ist aufgrund der Erzählungen über den Trojanischen Krieg des griechischen Dichters Homer. Die Geschichte dreht sich darum, dass die Griechen vor über 3.000 Jahren in listiger Weise ein hölzernes Pferd einsetzten, um die Stadt zu erobern und damit auch die schöne Helena zurück zu gewinnen. Der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann entdeckte die alte Stadt Troja im Jahre 1873. Heutzutage sind jedoch nur noch wenige Ruinen und zahlreiche Mauern zu sehen. Seit 1998 ist Troja auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO. Inzwischen ist die Stadt Troja (griechisch Troia, türkisch Truva) in der Region Çanakkale (südwestlich von Istanbul) ein beliebtes Ziel für Türkei Urlauber, welches bequem mit einem Bus, Taxi oder Mietwagen erreicht werden kann.