Hamam – Entspannung pur im türkischen Badehaus
So kann man es sich im Türkei Urlaub richtig gut gehen lassen… Der Besuch im türkischen Badehaus, Hamam genannt, hat eine lange Tradition und so gehört das Türkische Bad inzwischen auch bei vielen Touristen zum festen Bestandteil ihrer Türkei Reise. Die Tradition des Türkischen Hamam führt bis ins Mittelalter zurück. Den strengen Reinigungsvorschriften, die der Islam vorschreibt, konnten früher viele Menschen zu Hause nicht nachkommen. Deshalb wurden die öffentlichen Hamams gegründet. Meist sind die Gebäude von außen eher schlicht und dezent gehalt. Im Inneren sind sie dagegen jedoch prunkvoll mit Marmor und Mosaiken ausgestattet. Die Badehäuser trennen Frauen und Männer strikt – ein gemeimsamen Dampfbad im Urlaub ist deshalb leider nicht möglich. Ein Hamam-Besuch dauert etwa zwei Stunden und hat einen festen Ablauf. Zuerst schwitzt man 20 Minuten auf einem heißen Stein während man fast vollständig von warmen Wasserdampf umgeben ist. Anschließend wird die Haut mit einem festen Ziegenhaar-Handschuh abgerieben. Danach erfolgt eine leichte Massage mit Seifenschaum. Zuletzt kommt die Ölmassage, bei der man von einem Bademeister bzw. Masseur geknetet und gedehnt wird. Danach fühlt man sich, im wahrsten Sinne des Wortes, wie neu geboren.

