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Türkei feiert islamisches Opferfest

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Die letzten Tage des Oktobers 2012 stehen in der Türkei ganz im Zeichen des islamischen Opferfestes, das des Propheten Ibrahim und dessen großer Opferbereitschaft gedenkt. Nach muslimischer Überlieferung sollte Ibrahim seinen Glauben an Allah beweisen, indem er seinen Sohn Ismael opfert. Als Allah sah, dass Ibrahim bereit war, für seinen Gott dieses Opfer zu bringen, gebot er ihm Einhalt. Ibrahim und Ismail opferten danach voller Dankbarkeit einen Widder. In der Bibel findet sich mit der Parabel über Abraham und Isaak ein Pendant zu dieser Geschichte.

Für gläubige Muslime ist es Pflicht, zur Feier des Opferfestes ein Tier zu opfern, sofern sie es sich finanziell leisten können. Das Fleisch des Tieres soll auch unter den Armen und Hungrigen verteilt werden. Weiterhin ist es Brauch, das Fleisch mit Verwandten und Bekannten zu teilen und sich gute Wünsche auszusprechen.

Die türkischen Behörden raten von der privaten Schlachtung der Tiere ohne fachliche Anleitung durch einen Metzger ab, da es dabei oft zu Verletzungen durch die falsche Handhabung des Messers oder Angriffen der Opfertiere kommt. Auch Schlachtungen auf Straßen und Grünanlagen sind aus hygienischen Gründen nicht überall in der Türkei gestattet.

Das Opferfest dauert vier Tage an. In der Regel werden nur Paarhufer wie Ziegen, Rinder und Kamele, nicht jedoch die im Islam als unrein geltenden Schweine, geschlachtet.


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