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Schätze aus Troja kehren in die Türkei zurück

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Sie ist schon lange untergegangen, aber immer noch eine der berühmtesten Städte der Welt: Troja. Die Überreste dieses Ortes, der einer Sage nach Schauplatz eines dramatisches Krieges und einer spektakulären List war, liegen im Nordwesten der Türkei am Hellespont und ziehen viele Touristen aus aller Welt an.

Nun ist es dem türkischen Kultur – und Tourismusministerium gelungen, 24 Artefakte aus Troja, die im Jahr 1873 illegal aus dem Land geschmuggelt worden waren, zurückzuholen. Seit 2009 befanden sich die 4500 Jahre alten Stücke, darunter goldene Armbänder und Halsketten, im Penn Museum in Pennsylvania. Als Gegenleistung für die Rückgabe werden die Artefakte 2016 für eine Ausstellung wieder in die USA verliehen. Derzeit sind die Stücke, die zusammen einen geschätzten Wert von zehn Millionen Dollar haben, im Museum für anatolische Zivilisationen in Ankara zu sehen.

Seit Jahren bemüht sich das türkischen Kultur – und Tourismusministerium darum, ins Ausland geschmuggelte Artefakte zurückzubekommen. Im Zeitraum zwischen September 2007 und September 2012 wurden 3336 historische Gegenstände, die sich unter anderem in den USA, in Großbritannien, Österreich, Deutschland, Kroatien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Schweiz befanden, wieder in die Türkei geholt. Auch Verhandlungen mit Bulgarien über die Rückführung einiger Artefakte wurden bereits zu einem guten Abschluss gebracht.

Einige Stücke aus Troja sind im Pushkin Museum in Russland gelandet, für deren Rückführung sich die Türkei ebenfalls einsetzt. Die erfolgreiche Kooperation mit dem Penn Museum weckt Hoffnung, dass auch diese Verhandlungen Erfolg haben werden.


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